Reis – Das Getreide aus Asien

Wo kommt der Reis eigentlich her?

In Deutschland gibt es zum Beispiel keine Reisfelder. Hauptsächlich wird in Mitteleuropa auf den Feldern Weizen, Gerste, Hafer und Roggen angebaut. Der Reis kommt nämlich aus Asien: China, Japan, Indonesien und Indien decken mehr als 95% des Ertrages. Dort ist eine Mahlzeit ohne Reis keine Mahlzeit. Er wird einfach zu jeder Mahlzeit gegessen. Selbst die Nudeln werden aus Reis hergestellt.

Wie wird der Reis angebaut?

Zuerst wird um das ganze Feld ein Damm gebaut und darin eine große Menge an Wasser zugefügt. Somit kann das Feld gut bewässert werden. Später werden die Samen eingepflanzt oder ausgesät. Dabei steht man bis zu den Knien im Wasser. Mit Hilfe von Pflügen wird der Boden gut im Wasser durchgemischt. Die Pflanzen werden weiterhin bewässert bis sie blühen. Danach wird das Feld langsam trockengelegt. Auf trockenen Boden reift dann der Reis weiter und nach 4-6 Monaten geerntet und gebündelt.

Was passiert nach der Ernte?

Nach der Ernte werden die Körner aus den Halmen gedroschen. Die Reiskörner werden nun zum Trocknen ausgelegt. Danach werden die Getreidekörner von den Hülsen getrennt. Übrig bleiben die Körner mit einer dünnen und bräunlichen Silberhaut umgeben. Vor dem Verkauf werden sie poliert, damit das Silberhäutchen entfernt wird.